Geschichte des Gemeindeteils Neuensee

Neuenseer Weiher

Grossansicht in neuem Fenster: ehemalige Mühle 

 

Der Ort zwischen der Hohen Aßlitz und der Göritzen liegt rund um den 23 Hektar großen See. Um das Jahr 1500 rückte man dem großen Wald hier kräftig zu Leibe und so haben wir für das Jahr 1489 die erste urkundliche Namensnennung. Die erste Dorfbeschreibung aus dem Jahre 1513 nennt Neuensee einen "Weyler" im zum Fürstbistum Bamberg gehörenden Forst.

 

1571 hat sich der Charakter der Dorfsiedlung schon grundlegend geändert. Jetzt wird Neuensee als „gestraidt dörflein am neuen sehe” bezeichnet. Die Zahl der ursprünglich 1489 vorhandenen drei Hausstellen vermehrten sich nicht grundlegend bis zum Jahre 1555. Ihre Zahl stieg erst bis 1600 auf 18 an, eine günstige Entwicklung, die auch hier wie anderorts der schreckliche Dreißigjährige Krieg unterbrach.

 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es dann in Neuensee 23 Häuser, in denen 24 Familien registriert waren. Seit 1830 etwa entwickelte sich Neuensee zum weithin bekannten Klopfermacherdorf, während heute eine ganze Reihe von Industriebetrieben dort angesiedelt sind. Ein besonders schöner Teil des Ortes ist der Schulberg und dazu dann noch die "Maria-Königin" Kirche in der Ortsmitte. Seit 1978 ist Neuensee ein Gemeindeteil der Gemeinde Michelau i.OFr.

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